Stabilisierungsoperationen (Spondylodese)

Einsatzbereiche

Wirbelgleiten (Spondylolisthesis), Facettensyndrom (Spondyloarthrose) , Wirbelkörperfraktur, Osteochondrose (Veränderung des Bandscheibenknorpels mit einer damit einher gehenden Reaktion des Wirbelkörpers, wodurch meist eine Höhenminderung des Bandscheibenraums verursacht wird), u.a.

Operationsmethode

Nach Entfernung des schadhaften Bandscheibenmaterials wird ein beweglicher bzw. unbeweglicher Platzhalter zwischen den Wirbeln eingebracht und die Wirbelsäule im Bedarfsfall im betroffenen Segment versteift (Anwendung der PLIF-, ALIF-, TLIF- und XLIF-Operationstechniken – s. Abbildungen). Der optimalen Wahl des Zugang zur Wirbelsäule und der Implantate kommt große Bedeutung zu, da die Anforderungen von Patient zu Patient unterschiedlich sind. Diese Entscheidung verlangt fundierte Kenntnisse und langjährige operative Erfahrung des Wirbelsäulenchirurgen. Voraussetzung dafür sind ebenfalls eine präzise, umsichtige Untersuchung und Befragung des Patienten, genaues Studium sowie eine umfassende Analyse des Untersuchungsmaterials (Röntgen, MRI, CT, Laborwerte u.a.).

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Auffüllung des osteoporotischen Wirbelkörpers mit Knochenzement im Rahmen einer Stabilisierung bei Osteoporose als Nebenerkrankung
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Lendenwirbelsäulenröntgen
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